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05 May

Die 10 besten Orte für Sterndeutungen in den USA vonHertz

Die 10 besten Orte für Sterndeutungen in den USA banner

 

In jedem Jahr feiern Sternbeobachter in den USA im Frühling den “Astronomy Day” (Tag der Astronomie). 2016 fällt dieser auf den 14. Mai. An diesem Datum rückt der funkelnde Sternenhimmel in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Planetarien, Sternwarten und auch Privatpersonen haben dann die Chance, ihr Wissen und ihren Enthusiasmus für die Weiten des Universums zu teilen. Es gibt also kaum einen besseren Zeitpunkt, sich einen Abend Zeit zu nehmen, und mit Freunden und Familie den Blick gen Himmel zu richten und die unzähligen Sterne zu deuten.

 

Lichtschutzgebiete, auch Sternenparks oder Dark Sky Parks genannt, in denen die Lichtverschmutzung auf ein Minimum reduziert ist, bieten oftmals die schönsten Blicke und die meisten von ihnen sind in den USA zu finden. Aus diesem Grund ist das große Land bei Astrotouristen aus aller Welt sehr beliebt. Wir zeigen Ihnen zehn Orte in den USA, aus denen Sie den Nachthimmel besonders gut sehen können.

 

 

Death Valley Nationalpark, Kalifornien

 

 

Bevor der Mensch hell erleuchtete Siedlungen und Städte baute, waren Sterne und die Milchstraße in der Nacht gut sichtbar. Den Nachthimmel einmal so sehen, wie er bereits vor Jahrtausenden gesehen werden konnte - genau das kann man in der Wüste des Death Valley Nationalparks erleben. Der Park liegt fernab von all den großen Städten des Südwestens, sodass man nachts das Gefühl hat, einen Blick in längst vergangene Zeiten erhaschen zu können. 

 

Größe: Etwa 1.4 Millionen Hektar

Anfahrt: Der Death Valley Nationalpark liegt etwa 130 Meilen nordwestlich von Las Vegas. Nachdem Sie Ihren Hertz Mietwagen vom McCarran International Airport nahe der Stadt abgeholt haben, begeben Sie sich auf die Interstate 15 und dann auf die NV 160 nach Pahrump. Folgen Sie anschließend der Bell Vista Avenue bis zur CA 190 W. Die Anfahrt dauert etwa 2 Stunden und 20 Minuten – bleiben Sie dabei immer auf geteerten Straßen und nehmen Sie im Sommer genügen Wasser mit.

Unterkünfte: Stovepipe Wells oder Furnace Creek – wählen Sie zwischen Luxus und bescheideneren Motels, die alle gut erreichbar sind.

Aktivitäten vor Ort: Das Goldwell Open Air Museum zeigt eine Reihe an Kunstausstellungen – inklusive einer lebensgroßen Darstellung des Werks „Das Abendmahl“.

Wussten Sie’s schon? Vergessen Sie den Namen, dieser Park steckt voller Leben mit Hunderten von Vogel- und Pflanzenarten sowie Dutzender verschiedener Reptilien, Amphibien, Fische und Säugetiere - darunter sogar Löwen und Dickhornschafe.

 

Capitol Reef Nationalpark, Utah

 

 

 

Der Capitol Reef Nationalpark gilt als abgelegene Oase der Ruhe. Tagsüber könnte man denken, man befände sich inmitten des Wilden Westen. Sobald die Dunkelheit einzieht, erleuchten Tausende von Sternen das Himmelszelt, so wie sie es bereits taten als die ersten Siedler sich auf den Weg gen Westen machten. Aufgrund der abgelegenen Lage sollten Besucher genügend Getränke und Snacks einpacken.

 

Größe: 97.895 Hektar

Anfahrt: Der Flughafen Salt Lake City – Hauptstadt des Staats Utah – liegt nur eine dreieinhalb stündige Autofahrt von der beeindruckenden Wildnis des Capitol Reef Nationalparks entfernt. Um dorthin zu gelangen, begeben Sie sich zum Süden der Stadt auf der Interstate 15 und dann auf dem Highway 24 in Richtung Südosten. Die Strecke ist 220 Meilen lang.

Unterkünfte: Sowohl Torrey als auch Teasdale bieten viele verschiedene Unterkünfte und sind schnell zu erreichen.

Aktivitäten vor Ort: Verwöhnen Sie Ihre Sinne mit einigen hausgemachten Spezialitäten aus dem Gifford Farm House, darunter Eis und Kuchen.

Wussten Sie’s schon? Das Capitol Reef ist so abgelegen, dass die nächste Ampel fast 80 Meilen entfernt liegt. Dennoch: Fast 750.000 Besucher verschlägt es jedes Jahr hierher. Finden Sie Apfel-, Pfirsich- und Aprikosenbäume entlang des Fremont Rivers, die Ureinwohner vor 700 Jahren pflanzten.

 

North Cascades Nationalpark, Washington

 

 

 

Der North Cascades Nationalpark liegt an der Grenze zu Kanada. Saubere Seen, grüne Wälder und eine spektakuläre Bergkulisse machen ihn zum beliebten Ausflugsort für Wanderer und Camper. Die nahezu unberührten Hochlagen des Parks bieten atemberaubende Blicke in den Nachthimmel.

 

Größe: 276.804 Hektar

Anfahrt: Etwa 100 Meilen nordöstlich von Seattle können die North Cascades innerhalb von zwei Stunden vom Seattle-Tacoma Airport aus erreicht werden. Holen Sie sich dort Ihren Mietwagen ab und fahren Sie auf der Interstate 5 und dem Highway 530 nach Nordosten. Alternativ können die North Cascades auch von Vancouver über die kanadisch-amerikanische Grenze in 2,5 Stunden erreicht werden.

Unterkünfte: In der Umgebung befinden sich viele Bed & Breakfasts sowie Campingplätze für durchschnittlich 10-12$ während der Hauptsaison.

Aktivitäten vor Ort: Die amerikanischen Alpen bieten jede Menge Wandermöglichkeiten, darunter der beliebte Wanderweg zum Evergreen Mountain, der mit dem besten Ausblick der Umgebung aufwartet.

Wussten Sie’s schon? Über 1.600 verschiedene Pflanzenarten konnten hier in dem weitläufigen Park identifiziert werden – viele Organismen haben sich an die Umgebung angepasst. Die Großzahl der Bäume vor Ort ist über sechs Meter groß!

 

Canyonlands Nationalpark, Utah

 

 

Der Canyonlands Nationalpark verfügt über spektakuläre Schluchten, die sowohl vom Colorado als auch vom Green River geformt wurden. Der amerikanische Naturforscher, Philosoph und Schriftsteller Edward Abbey beschrieb die Region einst als “seltsamsten, wundervollsten, magischsten Ort der Welt”, der seinesgleichen sucht. Besucher sollten sich für die Beobachtung des leuchtenden Himmelszelts Klappstühle und ausreichend Erfrischungen einpacken.

 

Größe: 136.492 Hektar

Anfahrt: Der Canyonlands Nationalpark liegt fast vier Stunden südöstlich von Salt Lake City und seinem Flughafen entfernt und ist über die Interstate 15, den Highway 6 und Highway 191 zu erreichen. Alternativ können Sie vom Grand Junction Regional Airport einen Mietwagen leihen und in zwei Stunden zu den Canyonlands gelangen.

Unterkünfte: Von traditionellen, amerikanischen Inns bis zu Hotels und zahlreichen Campingplätzen finden Sie hier leicht eine passende Unterkunft.

Aktivitäten vor Ort: Der Green River und der Colorado River sind vor allem für Freunde des Wassersports ein Highlight. Für die komplette Erkundung auf dem Wasserweg sollten Sie zwei Tage einplanen.

Wussten Sie’s schon? Der Canyonlands Nationalpark strotzt nur so vor Leben und beherbergt etwa 50 verschiedene Säugetierarten sowie noch viele andere Tiere. Viele dieser Tiere sind vorwiegend nachtaktiv, mit etwas Glück kann man sie jedoch auch am Tag erblicken. Besondere Spezies sind der Maultierhirsch, Kängururatten und es gab sogar Berichte über Berglöwen.

 

Valley of Fire, Nevada

 

 

Sobald die ersten Sterne am Himmel erscheinen, legt sich eine Stille über das Valley of Fire, die einen glauben lassen könnte, man habe unsere Erde verlassen und befände sich nun auf einem weit entfernten Planeten. Innerhalb kürzester Zeit erleuchten Millionen Sterne am Firmament und hüllen den Park wie eine Decke ein. 

 

Größe: Etwa 14.000 Hektar

Anfahrt: Das Valley of Fire ist weniger als eine einstündige Autofahrt von Nevadas Hauptstadt Las Vegas entfernt. Holen Sie sich den Mietwagen vom McCarran Flughafen ab und fahren Sie entlang der Interstate 15 – in etwa 18 Meilen erreichen Sie das großartige Valley of Fire.

Unterkünfte: Wenn Sie in Las Vegas sind, erreichen Sie das Valley of Fire in etwa einer Stunde. Vor Ort befinden sich zudem viele Campingplätze.

Aktivitäten vor Ort: Die roten Sandsteine bieten tolle Fotomotive, sollten Sie sich jedoch nach etwas mehr Zivilisation sehnen, gelangen Sie in kurzer Zeit zum weltberühmten Strip in Las Vegas.

Wussten Sie’s schon? Das Valley of Fire hat seinen Namen von den roten Sandsteinformationen erhalten, die die Umgebung prägen. Sobald die Sonne auf sie scheint, sieht es aus, als wären sie entflammt. Einige der beeindruckenden Sandsteinformungen haben sogar Felszeichnungen.

 

Mauna Kea, Hawaii

 

 

Erleben Sie einen traumhaften Sonnenuntergang und blicken Sie in den endlosen Sternenhimmel auf der Spitze eines Vulkans. Hawaii ist einer der besten Orte der Welt, um die vielen Sterne zu deuten und auf dem Gipfel des Vulkans Mauna Kea steht eines der bedeutendsten Observatorien unserer Zeit. Besucher können an speziellen Führungen teilnehmen, bei denen man mehr über unseren Kosmos und die Arbeit der Astronomen des Observatoriums lernen kann. 

 

Größe: Der Gipfel liegt etwa 4.205 m über dem Meeresspiegel

Anfahrt: Die beiden hawaiianischen Flughäfen Hilo und Kona liegen gleichweit von Mauna Kea entfernt. Begeben Sie sich in das Zentrum der Insel (Sie können den riesigen Vulkan auf der Skyline nicht verpassen) auf den Highway 200 und anschließend auf die Zufahrtstraße zur Mauna Kea Touristeninformation (Visitor Information Station oder VIS). Diese liegt auf etwa 2.800m - wenn Sie jedoch noch höher hinaus wollen, benötigen Sie einen Wagen mit Vierradantrieb.

Unterkünfte: In Mauna Kea und der hawaiianischen Umgebung befinden sich viele Hotels, die gut erreichbar sind.

Aktivitäten vor Ort: Im Licht der Sonne sollten Sie eine Wanderung zum Lake Waiau einplanen – dies ist der dritthöchste See der USA und entstand während der Eiszeit. 

Wussten Sie’s schon? Mount Kea ist offiziell eine ganze Meile größer als der Mount Everest und somit laut des US Geological Survey der größte Berg der Welt. Er ist einer der einzigen Berge, auf dem Sie die gesamten 4.200 Meter in zwei Stunden hinauffahren können.

 

Glacier Point, Kalifornien

 

 

 

Fernab vom Trubel der Großstädte bietet der Glacier Point im Yosemite Nationalpark Ruhe und Naturhighlights. Die besten Monate, um hier den Sternenhimmel zu bewundern, sind Juni, Juli und August. Packen Sie Ihr Teleskop und eine Sternenkarte ein und werfen Sie einen genaueren Blick auf die beeindruckenden Himmelskörper. 

 

Größe: Der Gipfel liegt etwa 2.200 m über dem Meeresspiegel

Anfahrt: Inmitten des Yosemite Nationalparks im nördlichen Kalifornien ist der Glacier Point sehr abgelegen. Planen Sie aus San Francisco und seinem Flughafen eine fünfstündige Autofahrt ein. Von dort aus begeben Sie sich auf der CA 41 in Richtung Norden und bereiten Sie sich auf einiger der schönsten Autorouten der Welt ein.

Unterkünfte: Der Yosemite Nationalpark rund um den Glacier Point ist ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen und hat eine gute Auswahl an Hotels, Lodges und Campingmöglichkeiten.

Aktivitäten vor Ort: Der Yosemite Nationalpark ist ideal für Wanderungen aller Art für Anfänger und Profis. Die große Vielfalt an Vogelarten vor Ort ist für Vogelbeobachter perfekt geeignet. 

Wussten Sie’s schon? Am Glacier Point werden Sie nicht nur einen guten Blick auf die Sterne werfen können – schauen Sie bei Tageslicht einmal über die Berge und Sie werden einige der über 100 verschiedenen Tierarten finden. Dies ist der perfekte Ort für Vögel, die ihre Nester an den Berghängen bauen wollen oder in den Wälder Unterschlupf suchen.

 

Acadia Nationalpark, Maine

 

 

Maine ist für seine wunderschönen Landschaften bekannt und das gilt auch für den Himmel. Schaut man nachts nach oben, sieht man unzählige Sterne, die langsam aber sicher über das Firmament ziehen. Der Acadia Nationalpark ist einer der letzten Orte im Osten der USA, an dem man die Milchstraße noch mit bloßem Auge erkennen kann. 

 

Größe: Etwa 19.020 Hektar

Anfahrt: Der Acadia Nationalpark kann von Boston und seinem Flughafen innerhalb von fünf Stunden erreicht werden. Die Zufahrt ist jedoch noch einfacher vom nähergelegenen Augusta Regional Airport. Mieten Sie sich in der Golfhochburg Augusta einen Wagen und Sie gelangen in nur zwei Stunden Fahrt in Richtung Osten zum Acadia Nationalpark.

Unterkünfte: Ob romantisch, luxuriös oder rustikal im Zelt – im Acadia Nationalpark haben Sie die volle Auswahl.

Aktivitäten vor Ort: Rund um Acadia finden Sie Nationalparks und Naturschutzgebiete, darunter der Saint Croix Island Standort, der einer der ersten Siedlungen der Europäer in Nordamerika war.

Wussten Sie’s schon? Hier finden Sie einige seltene Steinformationen an der Küste, die ein „Donnerloch“ kreieren – ein lautes Donnergeräusch, das entsteht sobald die Wellen auf das Innere der Felsen treffen. Bewundern Sie die Wellen, wenn Sie mit über zwölf Metern Höhe gegen die Felsen krachen.

 

Badlands Nationalpark, South Dakota

 

 

Der Nachthimmel im Badlands Nationalpark wird zum Glück nicht vom Lichtsmog belastet, deshalb kann man hier sowohl die Milchstraße als auch Sterne und Satelliten hervorragend beobachten. Bewaffnet mit Fernglas und Sternenkarte können Sie versteckte Sternkonstellationen entdecken, die in städtischen Gebieten im Verborgenen bleiben. 

 

Größe: Etwa 98.338 Hektar

Anfahrt: Aufgrund seiner sehr abgelegenen Lage ist der Badlands Nationalpark eine gute sechsstündige Autofahrt von Denver, Colorado, entfernt. Sie können jedoch einen Hertz Mietwagen vom Rapid City Regional Airport abholen, der von mehreren kleineren Fluggesellschaften angeflogen wird und in nur einer Stunde zu erreichen ist.

Unterkünfte: Die zwei größten Campingplätze sind der Cedar Pass und Sage Creek. Alternativ kommen Sie im Cedar Pass Lodge unter.

Aktivitäten vor Ort: Besuchen Sie das “Paleontology Lab“, das täglich von 9-16:30 Uhr geöffnet ist und spannende, versteinerte Fossilien ausstellt. 

Wussten Sie’s schon? Badlands ist die Heimat der weltgrößten Fossilgrube mit fast 100.000 ha erdischer Schönheit. Reste längst ausgestorbener Tierarten wie des Säbelzahntigers können noch heute gefunden werden.

 

Grand Canyon Nationalpark, Arizona

 

 

Der Grand Canyon Nationalpark ist vor allem für seine wunderschönen Sonnenuntergänge bekannt. Doch sobald es dunkel wird, trumpft die Region direkt mit einem weiteren Wunder: ihrem Sternenhimmel. Die hohe Lage und die trockene Luft machen den Park zu einem Paradies für alle, die Sterne entdecken möchten. Außer Teleskop und Sternenkarte sollten Sie außerdem auch eine Taschenlampe und warme Kleidung einpacken, denn im Frühling können die Nächte hier noch empfindlich kühl sein. 

 

Größe: Über 486 Hektar

Anfahrt: Von Las Vegas aus ist der Grand Canyon leicht in vier Stunden über die NV 93, Interstate 40 und NV 150 zu erreichen. Alternativ können Sie vom Flagstaff Municipal Flughafen und seiner Hertz-Station in einer Stunde und 15 Minuten zum Nationalpark gelangen.

Unterkünfte: Sollten Sie nicht unter den Sternen schlafen wollen, sollten Sie sich auf eine lange Autofahrt zur Zivilisation einstellen – Interstate 15 hat eine große Auswahl an Motels und Inns, ist jedoch eine fünfstündige Fahrt entfernt.

Aktivitäten vor Ort: Der Nationalpark ist größer als Rhode Island und überzeugt mit einer Landschaft, die wie für lange Wanderungen gemacht ist.

Wussten Sie’s schon? Es ist illegal, jemandem in Arizona ein Glas Wasser zu verweigern. Der Staat ist zudem Heimat der Navajos, dem Volk der Ureinwohner, die heute den größten Stamm in Nordamerika bilden.

 

Egal wie alt man ist, die Sterne zu beobachten macht immer Spaß. Zwar sieht man sie kaum in unseren hell erleuchteten Städten, doch findet man noch Orte, an denen der Nachthimmel noch immer so aussieht, wie er es bereits vor Tausenden von Jahren tat. In den USA gibt es eine Vielzahl an Parks, in denen die Lichtverschmutzung so gering ist, dass Sterne und Milchstraße leicht mit bloßem Auge gesehen werden können. Und welcher Tag wäre dazu geeigneter als der “Astronomy Day” am 14. Mai? Um einige dieser Orte zu besuchen, können Sie sich einen Mietwagen in den USA ausleihen.