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09 Feb

Die besten Filme der Berlinale 2016 vonHertz

Die besten Filme der Berlinale 2016 banner

 

Im Februar steht die deutsche Hauptstadt im Zeichen des Films, denn dann finden die alljährlichen Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale genannt, statt. Das größte Publikumsfestival der Welt ist gleichzeitig eines der bedeutendsten Highlights der Filmbranche und Stars aus aller Welt nehmen an dem Red-Carpet-Event teil. In diesem Jahr findet das Ereignis vom 11. bis zum 21. Februar 2016 statt und Filmgrößen wie George Clooney, Tilda Swinton, Jude Law, Julianne Moore und Colin Firth werden mit dabei sein.

 

Über 400 Filme aus den verschiedensten Kategorien werden an den besagten Tagen gezeigt. Neuentdeckungen, experimentelle Formen und Ausgefallenes sind während der Berlinale an der Tagesordnung. Jede Kategorie erhält ihr eigenes Festival, sodass auch kleinere Projekte die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Die vielen Filme laufen in der ganzen Stadt verteilt in Veranstaltungsorten wie dem Friedrichstadt-Palast und dem Haus der Kulturen der Welt. Besucher können sich einen Mietwagen in Berlin ausleihen, um keine Vorstellung zu verpassen. Herz und Zentrum der Veranstaltung ist aber das Stage Theater am Potsdamer Platz.

 

Wie in jedem Jahr ist auch der Hauptpreis der 66. Berlinale der Goldene Bär. Dieser wird den erfolgreichsten Filmprojekten von einer internationalen Jury verliehen. 2016 übernimmt die dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep die Rolle der Jury-Vorsitzenden. Sicherlich wird es für die Jury kein Leichtes sein, dieses Jahr Gewinner zu wählen, denn es sind wieder zahlreiche fantastische Filme vertreten. Wir haben uns fünf der Vielversprechendsten unter ihnen einmal genauer angeschaut.

 

Chang Jiang Tu (China)

Chang Jiang Tu ist ein 116 Minuten langer, chinesischer Spielfilm von Yang Chao mit Qin Hao, Xin Zhi Lei und Wu Lipeng.

 

Der junge Frachtschiffkapitän Gao Chun fährt mit seinem Schiff den Jangtsekiang flussaufwärts. Erst vor kurzem verlor er seinen Vater und nun fühlt er sich für die Befreiung seiner Seele verantwortlich. Gleichzeitig ist Gao Chun auf der Suche nach der Liebe seines Lebens. Doch alle Frauen, die er auf seiner Reise trifft, sind ein einziges Zauberwesen, das immer jünger zu werden scheint, je mehr er sich der Quelle des Flusses nähert. Auf seiner Reise durch Raum und Zeit trifft er Menschen und verliert sie wieder. Er hört mysteriöse Geschichten und vertieft sich immer weiter in Gedichte, die ihm seine Vergangenheit eröffnen.

 

Yang Chao gelingt es mit diesem Film über Gao Chuns Odyssee eine einzigartige Welt zu erschaffen, in welcher Alltag, Poesie und Emotionen miteinander verschmelzen.

 

Inhebbek Hedi (Tunesien)

Inhebbek Hedi ist ein tunesisches Drama vom Regisseur Mohamed Ben Attia mit Majd Mastoura und Rym Ben Messaoud.

 

Der Tunesier Hedi weiß genau wie sein Leben ablaufen wird. Seine Eltern wählten seine Braut für ihn und sein Chef sagt ihm, was er auf der Arbeit zu tun hat. Überraschungen, so glaubt er, wird es für ihn keine mehr geben. Doch kurz vor seiner anstehenden Hochzeit, muss er sich auf eine Geschäftsreise nach Mahdia begeben. Im Hotel lernt er die bodenständige Touristenbetreuerin Rim kennen. Diese möchte sich im Ausland gerne ein neues Leben aufbauen und ausgerechnet in sie verliebt sich Hedi.

 

Die einfühlsame Geschichte erzählt sowohl von den Freuden und Leiden der Freiheit als auch von einer Gesellschaft im Umbruch.

 

Zero Days (USA)

Zero Days ist ein Dokumentarfilm des oscarprämierten Dokumentaristen Alex Gibney.

 

2010 entdeckten IT-Experten “Stuxnet”, einen sich selbst replizierenden Computervirus, der höchstwahrscheinlich von den USA und Israel in Auftrag gegeben wurde, um das Atomprogramm des Irans zu sabotieren. Doch der Plan ging nicht auf, denn der gefährliche Virus verbreitete sich unkontrolliert.

 

Gibney gibt seinen Zuschauern interessante Einsichten in die Geschichte eines Quellcodes, der das Potenzial hat, in weniger als einer Sekunde die gesamte Infrastruktur eines Landes lahmzulegen.

 

Fuocoammare (Italien)

Fuocoammare ist ein Film von Gianfranco Rosi mit Samuele Pucillo und Mattias Cucina.

 

Der 12-jährige Samuele lebt auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa, die zwischen Tunesien und Sizilien liegt. Er geht nicht gerne in die Schule und verbringt seine Zeit lieber damit, auf den Uferfelsen am Meer zu klettern. Hier wird er Zeuge einer der größten humanitären Tragödie unserer Zeit. Überladene Boote voll Frauen, Männer und Kinder auf der Suche nach einem besseren Leben werden an das Ufer der Insel geschwemmt. Oftmals können viele von ihnen nur noch tot geborgen werden.

 

Fuocoammare erzählt die zeitnahe und bewegende Geschichte zweier Welten, die sich trotz ihrer Nähe kaum berühren.

 

L'avenir (Frankreich)

L'avenir ist ein französischer Film von Regisseurin Mia Hansen-Løve mit Isabelle Huppert, André Marcon und Roman Kolinka.

 

Die 50-jährige Philosophielehrerin Nathalie führt ein glückliches und ausgefülltes Leben. Zusammen mit ihrem Mann, der an einer Universität unterrichtet, lebt sie in Paris und hat zwei erwachsene Kinder. Sie muss sich kaum Gedanken um ihre Zukunft machen, doch eines Tages verlässt ihr Mann sie für eine andere Frau. Nathalie ist gezwungen, mit ihrer neuen Freiheit aber auch ihrer Einsamkeit fertig zu werden. Sie muss sich selbst und ihre Ziele neu erfinden.

 

In ihrem Film beleuchtet Hansen-Løve den Sinn und Unsinn unserer Alltagsstrukturen. Außerdem hinterfragt sie, inwiefern wir die Lehren der Philosophie auch in unser tägliches Leben einbauen können.